+++ abla international feiert silbernes Jubiläum +++


Wenn abla 2009 auch sein 25jähriges Bestehen feiert, geht seine Geschichte doch zurück bis ins Jahr 1982. Damals reiste ora-Gründer und Vorstandsvorsitzender Heinrich Floreck nach Portugal, um sich ein Bild von der Situation im Land und besonders in der Region um Lissabon zu machen. Er erkannte, dass keine zehn Jahre nach Ende der Diktatur viele Familien in bitterer Armut lebten und entschloss sich, zu helfen. Gemeinsam mit Partnern gründete er abla. 1984 wurde die Hilfsorganisation offiziell in Portugal registriert.
Seitdem hat sich die Arbeit sehr ausgeweitet, andere Schwerpunkte wurden gesetzt. Nicht mehr allein die Unterstützung armer Familien steht im Mittelpunkt. abla hat erkannt, dass Einwanderer aus afrikanischen Ländern oft große Not leiden, dass vor allem Kinder in Armut leben und dass Drogenabhängige Hilfe brauchen auf ihrem Weg aus der Sucht. Und die Programme tragen diesen Erkenntnissen Rechnung. Zu den aktuellen Projekten gehören unter anderem ein Patenschaftsprogramm, die Bertreuung Drogenabhängiger durch Streetworker sowie Nachhilfe und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Doch nicht nur in Portugal ist abla tätig. In Afrika betreibt das Werk Entwicklungshilfe-Projekte, oft in Zusammenarbeit mit ora international.
Weiterhin wird abla aus Deutschland unterstützt. Der Großteil der Gelder aber stammt aus Portugal selbst: Die Projekte werden großzügig von den Behörden gefördert. Und abla ist stolz auf diese Wertschätzung und die große Schar der Ehrengäste auf der Jubiläumsfeier, unter ihnen auch die Gattin des portugiesischen Präsidenten, Maria Cavaco Silva. Sie sagte mit Blick auf das vergangene Vierteljahrhundert, bei abla habe sich die Effizienz der Deutschen erfolgreich mit dem Herzen der Portugiesen gepaart. Die Geschichte zeigt, dass sie Recht hat. abla kann auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen.
Wir wünschen unseren portugiesischen Kollegen alles Gute für die Zukunft.   |