+++ Überlebenspakete erreichen verfolgte Christen +++


Die Gewalt gegen Christen, die im vergangenen August im nordindischen Bundesstaat Orissa ausbrach, war geprägt von äußerster Brutalität: Radikale Hindus verbrannten Menschen bei lebendigem Leibe und verschonten nicht einmal Kinder. Die Polizei sah dem tobenden Mob meist tatenlos zu. Nur die Wälder schienen Schutz zu bieten - doch wovon sollten die Flüchtlinge dort leben?
ora international entschloss sich früh, ihnen zu helfen, musste jedoch lange warten, bis die Mitarbeiter die Reise nach Orissa antreten konnten. Die Gefahr, selbst Opfer der Ausschreitungen zu werden, war lange schlicht zu groß. Erst im Dezember, nachdem die indische Armee die Situation beruhigt hatte, machten sich die Mitarbeiter von ora-Direktor Dr. Francis Jackson auf den Weg. Sie brachten Decken, Kleidung, Nahrung und Hygieneartikel zu den verfolgten Kindern, Frauen und Männern. Sie gaben den Familien auch etwas Geld für ihre weiteren Ausgaben.
Viele der verfolgten Christen mussten auch das Weihnachtsfest in den Flüchtlingslagern verbringen. Immerhin: Die Gewalt hat nachgelassen, wenn es auch weiterhin zu vereinzelten Übergriffen kommt. Wir sind auch froh, dass die Hilfslieferung die Menschen noch vor dem Fest erreicht hat.
Wir danken all den großzügigen Spendern, die dies möglich gemacht haben.   |