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+++ Mehr Schüler in Guinea Bissau +++





Die Schule in Empantcha

Drei von vier Frauen in Guinea Bissau können nicht lesen und schreiben. Jeder zweite Mann ist ein Analphabet. Die geringe Bildung der Menschen ist ein großes Hindernis auf dem Weg in die Zukunft - ein Hindernis, das nur mit Investitionen in Bildung zu überwinden ist. Doch für diese Investitionen fehlt dem Staat meist das Geld: Schulgebäude werden nicht saniert und Lehrergehälter nicht gezahlt. Die Folge ist allzu oft Unterrichtsausfall.

Nicht so in den Projekten von ora international. Hier bekommen die Lehrer pünktlich ihren Lohn, hier lernen die Schüler in sanierten Räumen oder neu gebauten Schulen. Hier findet der Unterricht regelmäßig und pünktlich statt. Die Lehrer sind motiviert und die Schüler sind es auch, wie die Zahlen belegen:

  • Beispiel Empantcha: Seit 2005 Jahren unterstützt ora die Schule in dem armen Bissauer Stadtteil. Im Jahr 2004 besuchten 130 Kinder den Unterricht, heute sind es bereits mehr als doppelt so viele.

  • Beispiel Hühnerinsel: 2003 zählte Central Social, die Partnerorganisation von ora im Land, 184 Schüler auf der Insel. Diese Zahl hat sich seither ungefähr verdreifacht. Für das Schuljahr 2008/2009 rechnen die Mitarbeiter vor Ort mit rund 600 Schülern.

Von Beginn an stand Bildung im Mittelpunkt der Projektarbeit von ora in Guinea Bissau: Die Versorgung mit Schulmaterialien ist Teil des Patenschaftsprogramms. Schulspeisungen, die zum Teil vom Auswärtigen Amt finanziert werden, verbessern die Ernährungssituation aller Schüler. Und stets wird weiter daran gearbeitet, das Angebot noch zu verbessern - im Jahr 2009 zum Beispiel mit der neuen Schule im Dorf Amitite auf der Hühnerinsel.

Diese Arbeit ist zuallererst der tatkräftigen und großzügigen Hilfe unserer Paten und Förderer zu verdanken. Sie begleiten hunderte Mädchen und Jungen auf dem Weg in die Zukunft. Dafür gilt Ihnen unser herzlicher Dank.


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